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Posted by Juergen Ladrick on

The Jive

I remember being alone almost all the time of my life. Not physically alone, I mean mentally. Different, melancholic and often seeking for the sadness. Sitting in the darkness, candlelight is throwing flickering shadows on the walls and a song is playing in the background.
Music has the power to revive memories or in my case feelings. With these feelings, I remind to be hidden and deep in myself. Vanished from any eyes. Not sure if there is any person in the world that knows who I really am. Look me deep in the eyes, see behind them. Dive into my black sorrow that is chained to my soul if you want to find me.

I take a deep breath from the blunt. The warmth of the embers moves from my lips to my lungs. As I exhale I think, enough of Jive tonight. I close my eyes and all my thoughts are disappearing.

May 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Der Kuss

Die Flasche in meiner Hand fuelle ich ihr Glas. Im Hintergrund läuft die Melodie von Le portrait Calogero. Rot flimmert ihr Fleisch im Lichte der Kerzen, ihre langen Beine verkreuzt und am Ende mit winzigen Fuessen, wippend.
Meine Augen schweifen entlang ihres zarten Körpers. Auf dem Bauch liegend, stützt sie sich auf ihre Ellenbogen und ich beuge mich von hinten über sie. Mit zahllosen Küssen liebkose ich ihre linke Schulter.
Sie duftet, wie junge Apfelblüten in einer warmen Sommerbrise, die sich zu einem Sturm zusammenbraut, je näher ich ihrem Hals komme.
Vorsichtig sauge und presse ich gleichzeitig meine Zunge auf ihre Haut. Sie stöhnt. Ich koste sie, stoppe und denke, wie kann man so wunderschön sein. Ich nehme ihre langen, weichen Haare, forme mit meiner Hand einen Zopf und ziehe ihren Kopf in meine Richtung.
Ich kuesse ihre Ohrmuschel, sauge an den Läppchen und stoehne. Von dort wandern meine Lippen ueber ihre Wange zu ihrem Mund. Ich greife ihren Körper und drehe sie zu mir.
Ich schaue in ihre leuchtenden, bettelnden Augen. Ihr Grün gleicht einem jungen Kornfeld, welches sich im Winde wiegt.
Während meine Lippen auf ihre treffen, fährt meine Zunge in ihren weichen Mund, der schmeckt wie tausend Erdbeeren.
Unsere Zungen winden sich wie Schlangen im Liebesspiel. Ich nehme ihren Hinterkopf in meine Hand, fühle ihre Hitze, wie sie sich mir widerstandslos hingibt.
Ich will sie, mehr alles andere auf der Welt. Schwindelig von dem Gefühl, versuche ich zu atmen, ihr zu wiederstehen, nur einen Augenblick.
Bei ihr kann ich sein, verliere mich und werde gefunden.

April 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Flugzeug Liebe

Ich nehme platz auf meinem Sitz. Weiches Leder, es riecht benutzt. Habe extra mehr bezahlt, um mich nicht eingezwängt zu fühlen.
Da sehe ich sie, unglaublich elegant und bezaubern. Sie geht an mir vorbei…mmmh wie sie duftet…unwiderstehlich. Ich bestelle ein Glas Wein. Sie lächelt. Die Zeit bleibt stehn, wie in Zeitraffer …eine gefuehlten Ewigkeit Sie kommt und liefert eine Flasche Cabernet Sauvignon. Sie laechelt, ich glaube sie mag mich. Mit einem Knacken drehe ich den Plastikkorken und öffne ich die Flasche. Gebrauche meinen durchsichtigen, perfekt verarbeiteten Becher und nippe. Koestlich…, wie ich finde. Ich trinke den Becher aus. Meine Traumfrau liefert gerade den anderen Fluggäste ihre Getränke. Mit  einem verzueckendem Laecheln. Bei genauer Betrachtung ihres geschmeidigen Koerpers fallen mir ihre Haare auf, perfekt gestylt, Nicht ein Haar sitz falsch. Ja Perfektion in meinen Augen. Wie sonst kann man solche Schönheit erklaeren. Ich gieße mir mit rollenden Augen den Rest der kleinen Flasche in den Becher. Ein guter Tropfen, denke ich und nippe. Ich langweile mich und schaue aus dem Fenster. Meine Auserwaehlte hat das Servieren der anderen Gaeste beendet. Ich trinke wieder einen Schluck. Sie schaut auf, ihr Blick schweift, unsere Augen treffen sich. Ich schmelze dahin. Naja, meine Flasche ist leer und ich brauche mehr. Alles geht zu langsam. Ich stehe auf und auf dem Weg nach hinten fange ich sie ab und bestelle eine weitere Flasche des delekaten Tropfens. In der Zwischenzeit, waehrend ich warte, ziehe ich mir die Schuhe aus. Ich warte darauf, dass irgend jemand den beissenden Geruch meiner Füsse, ein Mix aus französischen Käse der in der Sonne verottet und eines alten schweissgeträngtem Arbeiterhemdes,  bemerkt. Keine Regung, noch einmal Glück gehabt. Hinter mir fängt eine Frau ploetzlich fürchterlich an zu husten. Kann nur ein Zufall sein, die alte Dame ist ziemlich stoerend, denke ich. Ich beginne schon meine Traumfrau zu vermissen, da berührt mich jemand an der Schulter. Ich erschrecke. Sie steht neben mir, zwinkert mir zu und gibt mir 2 weitere Flaschen. Ich muss träumen. Sie kann wirklich Gedanken lesen. Diese Goettin, oder ist sie eine Hexe. Wahrscheinlich beides. Ich bemerke ein Grinsen auf meinem Gesicht. Ich alte, geile Sau.
Nun, zu 100 Prozent sicher und zufrieden, dass sie mich auch mag oeffne ich den Deckel mit einem Dreh, der Wein gluggert in den transparenten Becher. Ich schlürfe, schnalze. Eine Rubensdame schlängelt sich mit einer katzenartigen Leichtigkeit durch den Gang. Ihr Ziel ist die Toilette. Wie eine Schlange, u umschifft sie die anderen Gaeste, ohne diese zu berühren. Ich vernehme ein paar Sschreie irgendwo aus der Richtung des Geschlaengels. Es kann unmoeglich mit der Katzendame zusammenhängen. Ich nehme einen weiteren Schluck. Ich fühle mich leicht, schwebend und nahezu unbezwingbar. Hatte gerade einen wunderschönen Gedanken und habe ihn sogleich wieder verloren. Verdammt, aber nicht egal. Gibt Wichtigeres. Lutsche an meinem Becher…ja wo ist meine Herzensdame? Herrgott, verschwunden hinter einem Vorhang. Aber was macht sie solange dahinter? Ich bin verliebt! Sogar so sehr, dass ich Schmerzen verspüre. Butterflies im Magen? Ein weiterer Schluck und der Becher ist leer. Verflucht, mit Gier befuelle ich den Becher mit der dritten Flasche. Mit schnallzender Zunge läuft der leckere Tropfen meine Kehle hinunter. Die Liebesschmerzen werden größer. Ich leide, schwitzend. Da, der vollendete Traum kommt den Gang entlang spaziert, streift mich wieder, ich Gluecklicher. Da verliere ich die Kontrolle über meinen Körper und furze, aber leise. Gott sei Dank.

Die Dame hinter mir fängt einmal mehr an zu husten. Nun aber würgend. Ist die Alte krank? Fuerchterlich, hoffentlich steckt die mich nicht an. Mein Becher sieht garnicht mehr so transparent aus. Viele Fettflecken und Beissmerker. Da taucht die schlängelnde Katzendame hinter dem Vorhang auf. Ich bin voll fokussiert. Diese Eleganz, unglaublich. Sie zieht an einem Mann vorbei, der in der Schlange zur Toilette stehend wartet und das Gleichgewicht verliert. Das nächste Mal weniger trinken, murmel ich zu meinem Nachbarn. Der guckt mich fragend an. Sie ist 2 Sitze von mir entfernt. Ihre Augen funkeln mich gierig an. Dieser Alabasterkoerper, ich bin aber heute auch wieder unwiderstehlich. Die 3. Flasche ist leer und ich brauche Nachschub. Ich betätige den Service Knopf und wenig später taucht die Mutter meiner zukünftigen Kinder auf. Ich nicke, sie nickt und geht. Ich bin verunsichert. War das das Zeichen für unehelichen Sex? In einem Flugzeug? Verflucht, ich hab Ruecken! Während in meinem Kopf die farbigen Bilder von uns beiden vorueberziehen, ist sie wieder da. Ich schaue auf ihren Mund, auf diese sinnlich roten Lippen . ich bin verloren und hoffnungslos verliebt. Sie kann und darf alles mit mir machen. Und während ich in Phantasien schwelge, gibt sie mir 2 weitere Flaschen. Ich trinke…und fühle meine Blase. Ich kaempfe mit mir und durch den Gang. Versuche mich durchzubahnen,  katzenartig durchzuschlängeln. Ganz wie die sympatische Katzendame von vorhin. Ich meistere diese Herausforderung souverän. Ungeachtet dessen, dass der Pilot mir es richtig schwierig machte und mit Absicht durch Luftloecher flog.  Eifersucht? Auf mich? Bestimmt!
Auf der Toilette angekommen, bemerke ich erst einmal, wie unausgegoren das Konzept einer Flugzeugtoiletten eigentlich ist. Die Toilette ist viel zu klein fuer mich und meinen Strahl. Nichtsdestotrotz, schaffe ich mit Akribi das kleine Loch zu treffen. Wieder souveran gemeistert, öffne die Toilettentür, drehe mich aus der Tuer und sehe ueberall tropfende Pisse von den Waenden. Meine Schuhe sind auch feucht und ich versuche im Gehen diese auf dem Teppichboden trocken zu schleifen. Mein Vorgänger hatte wohl ganze Arbeit geleistet. Dieses widerliche Dreckschwein.

Naja mit einer einer Grazie eines chinesischen Eiskunstlaeufers drehe, wende ich mich zu meinen Platz. Höre im Hintergrund diverse Schreie. Mein Alabasterkoerper zwaengt sich durch meine Reihe zu meinem Sitz. Ich atme tief auf und schaffe es geradeso die letzte Weinflasche zu leeren. Da setzen wir auch schon auf der Landebahn auf. Beim Rausschlawandern bemerke ich die bösen Blicke der Aalten hinter mir. Manche sind immer unzufrieden.

Am Ausgang sehe ich meine Liebe. Doch was macht Sie? Sie spricht mit dem Kapitän anstatt ein Date mit mir zu verabreden. Diese Schlampe. Ich wusste es. Ich torkel aus der Flugzeugtuer, die Treppe hinunter und fühle mich trotz des Betruges meiner Exfrau nicht allzu schwermütig. Sie ist halt ne Votze…wie alle!

Posted by Guru on

Keine zweite Chance

Keine zweite Chance

Der Regen durchnässte ihr Haar. Tropfen bahnten sich ihren Weg in Richtung Lippen und vermischten sich mit ihren Tränen. Trauer nahm ihr den Atem.
Sie wollte schreien, bekam jedoch keinen einzigen Ton heraus. Sie verlor den Halt, fiel auf ihre Knie, die sich in den nassen, aufgeweichten Boden drückten. Sie beugte sich nach vorne und griff in die Erde. Schluchzend, vor Luft ringend ergossen sich ihre Tränen.
Verloren in ihrer Einsamkeit, bohrte sich der Schmerz tief in ihre Brust, als wolle ihr das Herz zerspringen.
Sie vermisste ihn. Sein Lachen, seine zärtlichen Berührungen, die unendliche Vertrautheit.
Die Art wie er sie in den Arm nahm, wie sie eng umschlungen tanzten. Die Grimassen, die er zog, wenn sie keiner beobachtete.
Sie hatten doch noch so viele Ziele und Wünsche, wollten noch so viel erleben. Aber das Schicksal meinte es anders. Es hatte andere Pläne und nahm auf sie keine Rücksicht.
Mit großer Anstrengung gelang es ihr sich aufzurichten. Sie schaute auf die Inschrift des Grabsteins und setzte sich, wie in Trance, in Bewegung. Schritt für Schritt, ein Fuß vor den anderen, versunken in schmerzlichen Erinnerungen.
Spät am Abend kam sie bei sich zu Hause an. An den Heimweg konnte sie sich nicht mehr erinnern.
Sie stand vor der Tür, an der immer noch ihre Namen in großen Buchstaben zu lesen waren. Sie steckte den Schlüssel in das Schloß, drehte ihn um und öffnete die Tür. Durchnässt bis auf die Haut, ging sie hindurch.
Durch den Flur, vorbei an Fotos ihrer gemeinsamen Vergangenheit, setzte sie sich an das Fenster. Sie schaute auf die sich im Wind wiegenden Bäume.
Die Regentropfen klopften gegen die Fensterscheibe und liefen langsam und sich verzweigend das Glas herunter. Sie drehte ihren Kopf und sah zum Tisch herüber. Sie traute ihren Augen nicht. Dort saß er, als wenn nichts geschehen wäre. Er hob seinen Kopf, schaute sie an und lächelte.
Im nächsten Augenblick, war der Platz, auf dem er eben noch gesessen hatte, leer.
Sie sprang auf, sah wie sein Schatten in der Küche verschwand. Sie lief ihm hinterher. Sie stoppte und es verschlug ihr den Atem. Er stand an dem Herd, an dem sie immer zusammen gekocht hatten. Er drehte sich zur ihr und öffnete die Arme. Sie wollte ihn umarmen, öffnete ihre Arme. In diesem Augenblick merkte sie, dass sie ganz alleine in der Küche stand.
Es waren Einbildungen, Sinnestäuschungen und doch wünschte sie sich so sehr deren Realität.
Hätte sie doch nur nicht so oft gezögert, …die gemeinsamen Träume real werden lassen.
Nun war der letzte Tanz getanzt, der letzte Kuss gegeben. Aber nicht die letzte Träne geweint.

15.03.2010

Posted by Juergen Ladrick on

Gedanken zu einem Umzug

Gedanken zu meinem Umzug

Nun ist es wieder soweit. Ich werde am 27. Februar 2010 mit Sack und Pack, unterstützend von Freunden, in meine neue Wohnung ziehen.
Aber ich merke, es fällt mir schwer. Dabei dachte ich immer, Veränderungen tun gut.
Mein Kopf sagt loslassen, aber mein Herz fühlt das Gegenteil.
Ich meine, es ist nur eine Wohnung, nicht einmal die Schönste. Aber irgendetwas lässt mich trauern. Und stärker als ich dachte.
Vielleicht sind es die Erinnerungen! Erinnerungen an die Zweisamkeit, die vormals hier herrschte. Mir kommt es vor, als wenn unser Lachen immer noch durch die Zimmer hallt.
Zusammen mit ihr war es ein schöner Ort, an dem ich mich wohl und geborgen fühlte.
Nun…wieder allein wandele ich jetzt auf meinem Pfad. Wo auch immer mich dieser hinführt.
Ich versuche in die Zukunft zu schauen, aber vergessen werde ich und möchte ich auch nie.
Ein Umzug ist immer ein neuer Abschnitt in einem Leben. Neue Geschichten,  Erinnerungen und Weggefährten.
Jedoch sagt man auch, “Zweimal umgezogen, ist wie abgebrannt”. Naja…schon irgendwie!
Vielleicht sollte ich mich mal vom Leben treiben lassen. Es heisst zwar, „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“.
Doch von Zeit zu Zeit ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, sich treiben zu lassen. Auch mal nur, um Energie zu tanken.
15.02.2010

Posted by Juergen Ladrick on

Der letzte Moment

Er öffnete seine Augen. Er konnte nichts sehen, alles um ihn herum war dunkel. Er versuchte die letzten Erinnerungen zusammenzukramen. Das Einzige, an das er sich erinnern konnte, waren helle Scheinwerfer. Ansonsten keinerlei Erinnerungen. Was er vorher getan, vorher gedacht oder gesagt hatte. Alles war ausgelöscht, nur gähnende Leere.

Erst jetzt bemerkte er, dass es so dunkel war, wie das schwärzeste Schwarz. Kein Lichtschein, kein Mond oder Sterne funkelten. Noch nie hatte er so eine Schwärze gesehen, geschweige denn gefühlt. Als wenn dies nicht schon merkwürdig genug gewesen wäre, so hörte er auch keinerlei Geräusche. Kein Rauschen des Windes, kein Summen der Insekten oder ein einziger Klang der Welt.

Nichts, nicht einmal irgendetwas riechen konnte er. Träumte er, wo war er, wie kam er hier her und was sollte er hier?

Er tastet um sich herum und fühlte den Boden auf dem er saß. Zu seiner Überraschung war der Boden angenehm warm. Er versuchte sich aufzurichten. Schwankend, erst das linke, dann das rechte Bein. Einen Fuß vor den anderen setzend, tastete er sich vorwärts. Nachdem er sich so einige Meter fortbewegt hatte, blieb er plötzlich stehen. Er holte tief Luft und schrie „Hallo, kann mich irgend jemand hören“ Die Worte verstummten genauso schnell, wie er sie gesagt wurden. Er lauschte in die Dunkelheit. Keine Antwort, nicht ein Ton. Er ging vorwärts, Meter für Meter. Kein Widerstand am Boden, kein Steinchen oder Stöckchen war zu fühlen. Plötzlich hatte sein rechter Fuß keinen Boden mehr. Ehe er sich versah und irgendetwas dagegen tun konnte, fiel er. Sich um seine eigene Achse drehend, im freien Fall, stürzte er dem Nichts entgegen. Er versuchte mit seinen Armen rudernd, seine Lage zu kontrollieren. Er hörte seinen Herzschlag, Komischerweise fühlte er keine Panik, nur unendliche Ruhe. War das jetzt der Augenblick, …der eine? Sollten dies die letzten Sekunden seines Lebens sein?“

Wenn ja, wo waren die Bilder, der Film, der an einem vorbei zog. Wie es so viele erzählten, die den Nahtod erfahren hatten. Nichts. Er sah nichts! Kein einziges Bild, kein Funken Erinnerung seines früheren Lebens. Er fiel, dachte an nichts, als an die Wärme und Freiheit. Er hatte keine Angst oder Sorgen. Er war glücklich, glücklicher als je zuvor in seinem Leben.

Ein dumpfes Knacken ertönte kurz und heftig. Der Arzt schaltete das Beatmungsgerät ab. In einer langsamen Bewegung hob sich sein Brustkorb, ein letztes Mal.

Ihr liefen die Tränen über die Wangen. Er lag da, so vollkommen zufrieden. Erst jetzt umhüllte sie die Einsamkeit. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass es keine Zweisamkeit mehr gab. Alles was sie ab jetzt tun würde, würde sie allein und ohne ihn tun. Tiefe Trauer und Hilflosigkeit durchzogen ihren Körper. Sie beugte sich über sein Gesicht, in welches Sie nun ein letztes Mal schauen würde. Dieses Gesicht, welches sie so oft zum Lachen brachte.

Sie küsste Ihn, so intensiv, so zärtlich wie sie es nie zuvor tat. „Ich werde dich immer lieben“ sagte sie, stand auf und ging.

13.01.07