Juergen Ladrick


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Wie ich diese Frau

Wie ich diese Frau doch liebe,
speziell, in diesem Augenblick
Sie sich an mich schmiegt, mich wild liebkost
Ich rieche sie und kann sie schmecken,
halten und gegen meine Lenden pressen

Wie ich diese Frau begehre
perfekt, in diesem Augenblick
Sie spricht und sagt kein einziges Wort
versteht und liebt mich,
und ist gleichzeitig so weit fort

Wie ich diese Frau verehre
einzig, in diesem Augenblick
Ihr Fleich so fest, ihre Haut so zart,
Sie stillt mein Hunger, mein Verlangen
Und ich,
ich bin so weich im Innern,
und Außen durchdringlich hart

July 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Manchmal

Manchmal traeume von Ferne,
denn alles ist so nah
Hab Sehnsucht nach der Leere,
und gelangweilt von so viel Übermass

Auf der Suche nach dem Ort,
an dem ich sein kann und bin
Der nichts hat, was ich schon habe
Wo Antworten sind, die ich nur frage

Manchmal ringe ich nach Worten,
dabei fehlt mir die Luft
Kämpfe mit mir selbst und anderen
ein manchmal einsam,
stinkender Duft

Manchmal fliehe ich vor Menschen,
sie haben nichts was ich begehr
Hab Sehnsucht nach Geschichten, Leben
und vieles mehr

Auf der Suche nach dem Frieden,
Ganz egal wo ich auch bin
Gibt mir die Ruhe,
Innen und nach Aussen,
meinen Leben einen Sinn

Manchmal träume ich von der Liebe,
stark, uneingeschränkt und wild
Ein einsames Blatt im Wind,
wo keine Probleme,
nur Gefuehle sind

Auf der Suche nach der Strasse,
steinig und ohne Ziel
Mit Hoffen, Schmerz und Gefühl,
segle ich mein Boot des Lebens,
und hoffe immer
mit einer Hand breit Wasser unterm Kiel

Juni 2019

Posted by Juergen Ladrick on

I am listening, my dear

Again, she is talking and talking. The sound of her voice is floating between my ears but my head doesn’t know what to do with it.
I am not listing to her. I cant and why should I? Every time the same. Complaining about fucking unimportant things, I did or I didn’t do.
Her mouth is opening and closing, the tongue is jumping between her words.
Oh my god, she is looking so beautiful. I wanna put my cock in her lips surrounded hole.
I can’t stop picturing her, sucking my dick heavily, driving the tongue along the shaft. I am pressing my hips against her face. My cock slides deeper into her throat making a choking sound. She is fighting for air. Now I am listening, babe. She grabs my balls, squeezing them while sucking me hard. It hurts so well. She is sucking so deep and dark tears, mixed from her makeup, running from her cheeks. I close my eyes, I am almost there. I imagine her beautiful face and feel the warm wet hole. The heat is coming, I am grunting, loud moaning. Yes my dear, yes, like that. She stops. Grabbing my cock hard and asking me, who is the queen?
What the fuck? Is she crazy? Now?
Who is the queen, she is asking again. I wanna cum, so badly. You are, you are, I am answering.
What I am? You are the queen!
I am begging, you are.
She is looking at me, her eyes are flashing. I never noticed these colors in her eyes. She is a witch. To the same time, she is forming an O with her mouth, using her tongue to deploy saliva on my cock and he is gliding up and down between her red lips.
Both hands reach for her silken hair, holding it and her head bounces off my dick. I am using the very deepest part of her throat…sucking, I am screaming Yes Yeeeeees.
She is looking at me and asking what?
What?
I stutter the answer “hmmm nothing, my dear”.
She continues complaining…bla bla bla.

Posted by Juergen Ladrick on

The Jive

I remember being alone almost all the time of my life. Not physically alone, I mean mentally. Different, melancholic and often seeking for the sadness. Sitting in the darkness, candlelight is throwing flickering shadows on the walls and a song is playing in the background.
Music has the power to revive memories or in my case feelings. With these feelings, I remind to be hidden and deep in myself. Vanished from any eyes. Not sure if there is any person in the world that knows who I really am. Look me deep in the eyes, see behind them. Dive into my black sorrow that is chained to my soul if you want to find me.

I take a deep breath from the blunt. The warmth of the embers moves from my lips to my lungs. As I exhale I think, enough of Jive tonight. I close my eyes and all my thoughts are disappearing.

May 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Does she knows

Her eyes colored like the seven seas,
let me dream and fly away
Her lips, the beautiful smile and even what she say,
will raise the morning sun and make my day
What are all the million kisses worth,
if i could get only one from her

The delicate smell of her skin,
is like going through a summer flower field
Her softly hands are touching my soul,
i could say so much more
but they will be hidden in my mind
and she will never know


for M. April 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Verdient

Benutzt und lieblos weggeworfen. Ich fühlte mich schmutzig, traurig und wütend. Wie konnte Sie mir dies nur antun. Ich, der Frauen liebte, benutzte und betrog. Nun wurde ich mit meinen eigenen Waffen geschlagen. Es tat weh, fürchterlich. Jede Sekunde die ich an Sie dachte, machte mich verwundbarer. Ein Schmerz tief in mir, wie ein goldverzierter Dolch einer Betrogenen, der sich langsam durch das Fleisch in meine Mitte bohrt.

Ich hasste Sie und vielmehr, ich hasste mich. Wie konnte ich ihr so einfach in die Falle gehen. Ihre Zeichen waren nicht verstellt, erkennbar. Ich fühlte mich beschämt, erschöpft und leer.

Sie spielte mit mir, machte mich unvorsichtig. Ich öffnete mein Herz und sie schlich sich hinein. Innerlich war ich zerfetzt, wie die Eingeweide des heroische Soldaten, der sich mit seinem Körper auf eine detonierende Granate wirft. Ich war fertig mit dieser Welt und allen Frauen.
Mit der schwersten Frage, geschrieben auf meiner Stirn, lag ich betrunken in einer nach Urin stinkenden Gasse.
Habe ich es verdient? Vermutlich…

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Tränen der Einsamkeit

Ich schliesse meine Augen. Tränen laufen über mein Gesicht. Unaufhaltsam, wie die römischen Streitwagen der Gladiatoren, die tosend über die zerschmetterten Körper der Erschlagenen rollen. Und genauso fühle ich mich. Ich war noch nie so einsam. Und dieser Ozean der Einsamkeit schmeckt verdammt salzig und brennt auf der Seele. Ich kann nicht atmen, der Schmerz zieht mich tief hinab, in das düstere Nichts.
Ein Getriebener, auf der Suche.
Was ich will, kann ich nicht haben und was ich hab, füllt mich nicht aus. Der Wein, er hilft, mich zu betäuben.
Er lindert meinen Schmerz mit jedem Glas,
verblasst mehr und mehr.
Jedoch ist dies auch nur eine Lüge, wie der Orgasmus einer Hure.
In ein paar Stunden ist alles wie beim Alten…und ich verloren, nach wie vor.

April 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Der Kuss

Die Flasche in meiner Hand fuelle ich ihr Glas. Im Hintergrund läuft die Melodie von Le portrait Calogero. Rot flimmert ihr Fleisch im Lichte der Kerzen, ihre langen Beine verkreuzt und am Ende mit winzigen Fuessen, wippend.
Meine Augen schweifen entlang ihres zarten Körpers. Auf dem Bauch liegend, stützt sie sich auf ihre Ellenbogen und ich beuge mich von hinten über sie. Mit zahllosen Küssen liebkose ich ihre linke Schulter.
Sie duftet, wie junge Apfelblüten in einer warmen Sommerbrise, die sich zu einem Sturm zusammenbraut, je näher ich ihrem Hals komme.
Vorsichtig sauge und presse ich gleichzeitig meine Zunge auf ihre Haut. Sie stöhnt. Ich koste sie, stoppe und denke, wie kann man so wunderschön sein. Ich nehme ihre langen, weichen Haare, forme mit meiner Hand einen Zopf und ziehe ihren Kopf in meine Richtung.
Ich kuesse ihre Ohrmuschel, sauge an den Läppchen und stoehne. Von dort wandern meine Lippen ueber ihre Wange zu ihrem Mund. Ich greife ihren Körper und drehe sie zu mir.
Ich schaue in ihre leuchtenden, bettelnden Augen. Ihr Grün gleicht einem jungen Kornfeld, welches sich im Winde wiegt.
Während meine Lippen auf ihre treffen, fährt meine Zunge in ihren weichen Mund, der schmeckt wie tausend Erdbeeren.
Unsere Zungen winden sich wie Schlangen im Liebesspiel. Ich nehme ihren Hinterkopf in meine Hand, fühle ihre Hitze, wie sie sich mir widerstandslos hingibt.
Ich will sie, mehr alles andere auf der Welt. Schwindelig von dem Gefühl, versuche ich zu atmen, ihr zu wiederstehen, nur einen Augenblick.
Bei ihr kann ich sein, verliere mich und werde gefunden.

April 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Diese Eine

Ich traf die eine
unglaublich, wunderschön
Ihre zarte Hand riss
das Herz aus meiner Brust
Stück für Stück und ohne Gnade
liegt es da und schlägt nicht mehr
in einer Lache aus Salz und Wein
das schwarze Nichts in mir
fühl mich taub und unendlich leer
pochend meine Schläfen
betrunken hinter meiner Stirn
stopfe ich das Loch verzweifelt
mit den Weibern dieser Welt
Und weiss doch ganz genau
ich wollt nur diese eine Frau

April 2019