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6 Articles

Posted by Juergen Ladrick on

The Jive

I remember being alone almost all the time of my life. Not alone physically, I mean mentally. Different, melancholic, seeking for the sadness. Sitting in the darkness, the only light is a flickering candle and a song playing in the background.
Music has the power to revive memories or in my case feelings. With these feelings, I remind to be hidden and deep in myself. Vanished from any other eyes. Not sure if there is any person in the world that knows me who I really am. To see me, you have to look me deep in the eyes. If you want to find me, see behind them, dive into the black sorrow, chained to my head. 

I took a deep breath from the blunt. The warmth of the embers moved to my lips. As I exhaled I thought, enough of Jive tonight, closed my eyes and went on a journey.

May 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Does she knows

Her eyes colored like the seven seas,
let me dream and fly away
Her lips, the beautiful smile and even what she say,
will raise the morning sun and make my day
What are all the million kisses worth,
if i could get only one from her

The delicate smell of her skin,
is like going through a summer flower field
Her softly hands are touching my soul,
i could say so much more
but they will be hidden in my mind
and she will never know


for M. April 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Verdient

Benutzt und lieblos weggeworfen. Ich fühlte mich schmutzig, traurig und wütend. Wie konnte Sie mir dies nur antun. Ich, der Frauen liebte, benutzte und betrog. Nun wurde ich mit meinen eigenen Waffen geschlagen. Es tat weh, fürchterlich. Jede Sekunde die ich an Sie dachte, machte mich verwundbarer. Ein Schmerz tief in mir, wie ein goldverzierter Dolch einer Betrogenen, der sich langsam durch das Fleisch in meine Eingeweide bohrt.

Ich hasste Sie und vielmehr, ich hasste mich. Wie konnte ich ihr so einfach in die Falle gehen. Ihre Zeichen waren nicht verstellt, erkennbar. Ich fühlte mich beschämt, erschöpft und leer.

Sie spielte mit mir, machte mich unvorsichtig. Ich öffnete mein Herz und sie schlich sich hinein. Innerlich war ich zerstört, wie die Eingeweide des heroische Soldaten, der sich mit seinem Körper auf eine detonierende Granate wirft. Ich war fertig mit dieser Welt und allen Frauen.

Mit der schwersten Frage, geschrieben auf meiner Stirn, lag ich betrunken in einer nach Urin stinkenden Gasse.

Habe ich es verdient? Vermutlich…

Posted by Juergen Ladrick on

Tränen der Einsamkeit

Ich schliesse meine Augen. Tränen laufen über mein Gesicht. Unaufhaltsam, wie die römischen Streitwagen der Gladiatoren, die tosend über die zerschmetterten Körper der Erschlagenen rollen. Und genauso fühle ich mich. Ich war noch nie so einsam. Und dieser Ozean der Einsamkeit schmeckt verdammt salzig und brennt auf meiner Seele. Ich kann nicht atmen, der Schmerz zieht mich tief hinab, in das düstere Nichts.
Ein Getriebener, auf der Suche. Was ich will, kann ich nicht haben und was ich hab, füllt mich nicht aus. Der Wein, er hilft, mich zu betäuben.
Er lindert meinen Schmerz mit jedem Glas, verblasst mehr und mehr. Jedoch ist dies auch nur eine Lüge, wie der Orgasmus einer schönen Hure. In ein paar Stunden ist alles beim Alten…und ich verloren, nach wie vor.

April 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Der Kuss

Die Flasche in meiner Hand fuelle ich ihr Glas. Im Hintergrund läuft die Melodie von Le portrait Calogero. Rot flimmert ihr Fleisch im Lichte der Kerzen, ihre langen Beine verkreuzt und mit den winzigen Fuessen wippend. Meine Augen schweifen entlang ihres zarten Körpers. Auf dem Bauch liegend, stützt sie sich auf ihre Ellenbogen und ich beuge mich von hinten über sie. Mit zahllosen Küssen liebkose ich ihre linke Schulter. Sie duftet, wie junge Apfelblüten in einer warmen Sommerbrise die sich zu einem Sturm zusammenbraut, jeh näher ich ihrem Hals komme. Vorsichtig sauge und presse ich gleichzeitig meine Zunge auf ihre Haut. Sie stöhnt. Ich koste sie, stoppe und denke, wie kann man so wunderschön sein. Ich nehme ihre langen, weichen Haare, forme mit meiner Hand einen Zopf und ziehe ihren Kopf in meine Richtung. Ich kuesse ihre Ohrmuschel, sauge an ihren Läppchen und stoehne. Von dort wandern meine Lippen ueber ihre Wange zu ihrem Mund. Ich greife ihren Körper und drehe sie zu mir.
Ich schaue in ihre leuchtenden Augen. Ihr Grün gleicht einem jungen Kornfeld, welches sich im Winde wiegt. Während meine Lippen auf ihre treffen, fährt meine Zunge in ihren weichen Mund, der schmeckt wie tausend reife Erdbeeren. Unsere Zungen winden sich wie zwei Schlangen im Liebesspiel. Ich nehme ihren Hinterkopf in meine Hand, fühle ihre Hitze, wie sie sich mir widerstandslos hingibt. Ich will sie, mehr alles andere auf der Welt. Schwindelig von dem Gefühl, versuche ich zu atmen, ihr zu wiederstehen, nur einen Augenblick. Bei ihr kann ich sein, verliere mich und werde gefunden.

April 2019

Posted by Juergen Ladrick on

Diese Eine

Ich traf die eine
unglaublich, wunderschön
Ihre zarte Hand riss
das Herz aus meiner Brust
Stück für Stück und ohne Gnade
liegt es da und schlägt nicht mehr
in einer Lache aus Salz und Wein
das schwarze Nichts in mir
fühl mich taub und unendlich leer
pochend meine Schläfen
betrunken hinter meiner Stirn
stopfe ich das Loch verzweifelt
mit den Weibern dieser Welt
Und weiss doch ganz genau
ich wollt nur diese eine Frau

April 2019